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sz und fli

Traktorfahrer stürzt in die Dürnach

Landwirtschaftliches Gespann kippt in den Fluss – 60 Rettungskräfte im Einsatz
Mithilfe eines Krans wurde der verunglückte Traktor aus der Dürnach geborgen.
Mithilfe eines Krans wurde der verunglückte Traktor aus der Dürnach geborgen.
Franz Liesch

Baltringen sz/fli Dramatischer Rettungseinsatz in Baltringen: Dort ist am frühen Montagabend ein 84-Jähriger mit einem landwirtschaftlichen Gespann in die Dürnach gekippt und unter dem Traktor eingeklemmt worden. Die Feuerwehr befreite ihn. Ein Hubschrauber flog den Schwerverletzten in eine Klinik.

 

Nach Polizeiangaben war der Rentner mit Schlepper und einachsigem Anhänger im Ort unterwegs gewesen. Er überquerte mit seinem Fahrzeug die Dürnachbrücke beim Kindergarten und wollte scharf nach rechts abbiegen. Dabei verlor er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Gespann und kam von der Fahrbahn ab. Die Zugmaschine durchbrach ein Geländer und stürzte eine gut drei Meter tiefe Böschung hinunter in die Dürnach.

 

Rund 60 Rettungskräfte im Einsatz

Der 84-Jährige lag eingeklemmt unter dem Traktor. Feuerwehrleute befreiten ihn, wobei auch die Rettungsschere zum Einsatz kam. Mithilfe einer Drehleiter wurde der Verunglückte in einer Rettungstrage aus dem Flussbett gehoben und dann per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

 

Schlepper und Anhänger hievte die Ulmer Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wasser. Vorsorglich wurden auf der Dürnach Ölsperren errichtet. Zu Umweltschäden sei es durch den Unfall aber nicht gekommen, teilte die Polizei mit.

 

An dem Gespann entstand Sachschaden von rund 4000 Euro. Unter der Leitung von Werner Seifert und Kommandant Reiner Gantner waren rund 60 Rettungskräfte von den Feuerwehren der Gemeinde Mietingen, aus Laupheim und Ulm sowie vom Roten Kreuz im Einsatz.

Die Feuerwehr Baltringen hat am Freitag den 13.1.2017 ihre  diesjährige Generalversammlung abgehalten. Kommandant Reiner Gantner konnte ihn seiner 1. Generalversammlung auf ein sehr ereignisreiches Jahr zurückblicken. In seinem ersten Jahr als Kommandant berichtete er über 17 Einsätze. In den 17 Einsätzen waren die 2 Hochwasserereignisse vom 29.5. und 25.6. wohl die zeitintensivsten. So war man beim 1. Ereignis ca. 5 Tage im Einsatz beim 2. Ereignis 23 Stunden.

In beiden Fällen wurden die weit über 100 Einsatzstellen mit Hilfe verschiedener Feuerwehren, Technischen Hilfswerk und weitere Organisationen abgearbeitet. Weitere Einsätze waren 2 Brandeinsätze in einer Asylunterkunft in Mietingen, 1 Flächenbrand, 1 Tierrettung, 1 Technische Hilfe, 1 Verkehrsunfall und weitere kleinere Wassereinsätze.

Er konnte auch über ein Ausbildungsreiches Jahr zurückblicken. So haben 2 Kameraden den Truppmannlehrgang mit Sprechfunker in Laupheim besucht, 2 Kameraden den Atemschutzlehrgang in Biberach, 2 Kameraden den Truppführerlehrgang in Laupheim, 3 Kameraden den Motorsägenkurs in Laupheim , 4 Kameraden den Maschinistenlehrgang in Biberach und zuletzt 1 Gerätewartlehrgang in Biberach.  Es wurden auch noch sonstige  Fortbildungen  besucht.

Weitere Aktivitäten waren neben zahlreichen Gruppenproben, Brandschutzerziehung in der Schule, Schülerferienprogramm, Ausflug nach Luxemburg .

Nach den Jahresberichten von verschiedener Funktionsträger konnte Bürgermeister Robert Hochdorfer die Entlastung der Vorstandschaft durchführen. Anschließend konnte der Bürgermeister insgesamt 9 Kameraden befördern. Befördert wurden :

Feuerwehrmann:             Beck Johannes, Seifert Pascal

Oberfeuerwehrmann:     Lerner Wolfgang, Maier Marvin

Hauptfeuerwehrmann:   Unseld Christoph

Hauptlöschmeister:         Beck Walter, Huchler Hubert, Romer Martin

Oberbrandmeister:          Blersch Helmut

 

Anschließend standen Neuwahlen an. Gerhard Schmid stellte sich nach 17 Jahren Schriftführer nicht mehr zur Wahl. Der Kommandant bedankte sich bei ihm  mit einem kleinen Geschenk .Als Nachfolger wurde Christoph Unseld neu gewählt.

Danach wurden noch 3 Ausschussmitglieder gewählt. Achim Seeler stellte sich nach 10 Jahren nicht mehr zur Wahl. Für ihn wurde Gerhard Schmid gewählt. Die Kameraden Seifert Werner und Romer Martin wurden auch für weitere 5 Jahre gewählt.

 

Zum Schluss ging der Kommandant noch zum Thema Gerätehausneubau ein. Der Zuschuss sei vom Landratsamt bestätigt worden. Da der geplante Bau in der Hochwasserzone liegt, ist es halt fraglich ob das der richtige Standort ist. Er hoffe dass nach dem Flussgebietsmodell, das im Februar fertig sein soll, der Gemeinderat hier eine Entscheidung trifft.

Mit den Worten „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr „ beendete er die Versammlung.

 

 

Die Feuerwehr Baltringen hat am 29.11.2016 eine Räumungsübung mit Brandschutzerziehung in der Grundschule Baltringen durchgeführt.

In der Grundschule wurde diesen Sommer eine Fluchttreppe für den 2. Rettungsweg installiert.

Diese Treppe wurde an der Räumungsübung mit einbezogen.